Arbeitshilfen für die Praxis

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Arbeitshilfen für die Praxis

 
Bei der Abarbeitung der baurechtlichen Eingriffsregelung herrschte bei den Kommunen Baden-Württembergs große Rechtsunsicherheit, welche Maßstäbe sie bei der Beurteilung von Eingriffe in Natur und Landschaft in der Bauleitplanung anlegen sollten. Das Baugesetzbuch sieht eine Vorgabe von verbindlichen Bewertungsmaßstäben nicht vor. Zudem unterliegen die Anforderungen der Eingriffsregelung in der Bauleitplanung letztlich der bauplanungsrechtlichen Abwägung der jeweiligen Kommune. Dadurch kam es in Baden-Württemberg zu einer Vielfalt von Bewertungs- und Ökokontomodellen, einheitliche Bewertungsmaßstäbe und rechtssichere Empfehlungen für die Kommunen fehlten jedoch. Zahlreiche Anfragen aus den Kommunen erreichten die LUBW – die Notwendigkeit einer stärkeren Harmonisierung wurde immer deutlicher. Aus dieser Situation heraus entstand das Modellprojekt Ökokonto. In einem dreijährigen Kooperationsprojekt, an dem sich 24 Modellkommunen, die kommunalen Landesverbände, weitere Verbände und Planer beteiligten, wurden in enger gegenseitiger Abstimmung die nachfolgenden Arbeitshilfen entwickelt und getestet. Auf verschiedenen Workshops mit den Projektpartnern wurden die Arbeitshilfen diskutiert und ein Austausch unter den Kommunen ermöglicht. Auf der Basis der Erfahrungen, Wünsche und Schwierigkeiten der Modellkommunen bei der Erprobung der Arbeitshilfen konnten diese praxisgerecht weiterentwickelt werden. Wir bitten um Rückmeldung zu Ihren Erfahrungen mit den Arbeitshilfen unter
 

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