Zerschneidungsgrad

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Zerschneidungsgrad

 

Landschaftszerschneidung 2004 - zum Vergrößern klicken
Wir stellen Ihnen hier die Ergebnisse des Projekts "Landschaftszerschneidung in Baden-Württemberg" vor. Im Jahr 2000 wurde das Projekt von der Akademie für Technikfolgenabschätzung initiiert und als Kooperation mit der LUBW (ehemals Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg) und dem Institut für Landschaftsplanung und Ökologie der Universität Stuttgart durchgeführt.

Ziel war, eine Methode zu entwickeln, mit der der Grad der Zerschneidung eines definierten Gebietes berechnet werden kann. Die Berechnungen sollten soweit standardisiert werden, dass sie als Grundlage für die Berechnungen der Landschaftszerschneidung in Baden-Württemberg zu jedem beliebigen Zeitpunkt dienen können. Zusätzlich konnte mit dieser Methode - vom aktuellen, digitalen Datenstand ausgehend - durch Digitalisierung von Karten auch frühere Zeitschnitte dargestellt werden. So entstand eine Zeitreihe der Entwicklung des Zerschneidungsgrades. Es wurden Auswertungen für unterschiedliche administrative und naturräumliche Einheiten durchgeführt.

Methodik
Zur Ermittlung des Zerschneidungsgrads wurden linienhafte und flächenhafte Infrastrukturdaten des Amtlichen Topographisch Kartographischen Informationssystems (ATKIS DLM 25) im Maßstab 1:25 000 herangezogen. Als trennende Objekte wurden eingestuft:
  • Straßen (Bundesautobahnen, Bundes-, Landes-, Kreis- sowie Gemeindestraßen)
  • Schienen
  • Flüsse ab einer Breite von 6 m
  • Seen
  • Siedlungen

Diese Geometrie unterscheidet sich von der Geometrie für die Steckbriefe der Unzerschnittenen Verkehrsarmen Räume über 100 km² Größe (UZVR100). Hauptunterschied ist die Verkehrsstärke, die hier nicht mit einfließt, des Weiteren werden hier Flüsse und Seen mit einbezogen, die wiederum bei der UZVR100-Geometrie nicht berücksichtigt werden.

Die erarbeiteten Zerschneidungsgeometrien stehen der interessierten Öffentlichkeit sowie Planern über den Daten- und Kartendienst der LUBW als shapefiles zur Verfügung. Hinweise zur Handhabung der Daten sowie Details zur Methodik finden Sie unter dem Link Methodische Informationen.
 

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