Hochwasserrisikomanagement (HWRM)

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Hochwasserrisikomanagement (HWRM)

 
Mit den Hochwassergefahren- (HWGK) und Hochwasserrisikokarten (HWRK) verfügen die Akteure des Hochwasserrisikomanagements über neue Informationen, mit denen sie die Risiken durch Hochwasser besser einschätzen können. Die Gefahrenkarten stellen die Ausdehnung und Tiefe möglicher Hochwasser dar, die Risikokarten die betroffenen Nutzungen. Damit diese Datenbasis aktuell und realitätsnah ist, fließen Ortskenntnisse und das Wissen über frühere Hochwasser durch die Beteiligung in die Karten ein.

Die Hochwassergefahrenkarten (HWGK) als das wesentliche Teilprojekt für die Erstellung der Datengrundlage des HWRMs werden für etwa ein Drittel der vorhandenen 36.000 Flusskilometer in Baden-Württemberg erstellt. Als wesentliche Informationen werden darin Überflutungsflächen und -tiefen dargestellt.
  • Weitere Informationen und einen schnellen Einstieg in die Thematik bietet die Kompaktinformation > HWGK.
  •  Ausführliche Informationen sowie interaktive Karten sind auf www.hochwasser-bw.de hinterlegt.

Die Hochwasserrisikokarten (HWRK)
bauen auf den HWGK auf. Im Zentrum der Betrachtung der Risiken durch Hochwasser stehen die vier „Schutzgüter": menschliche Gesundheit, Umwelt, Kulturerbe und wirtschaftliche Tätigkeiten. Die Hochwasserrisikokarten zeigen die für diese Schutzgüter bestehende Betroffenheit bei unterschiedlichen Hochwasserszenarien auf.
  • Weitere Informationen und einen schnellen Einstieg in die Thematik bietet die Kompaktinformation > HWRK.

Maßnahmenbericht: Aufbauend auf den Karten und der Risikobeschreibung erfolgt die Planung und Koordinierung sinnvoller bzw. notwendiger Maßnahmen und deren Umsetzung. Um ein unkompliziertes und landesweit einheitliches Vorgehen zu ermöglichen, hat das Umweltministerium unter Beteiligung von Vertretern der Kommunen und weiterer Akteursgruppen spezifische Fragenkataloge entwickelt. So sollen z. B. Kommunen, höhere oder untere Verwaltungsbehörden und die Regionalplanung alle Maßnahmen in ihrer Zuständigkeit in die Planung einbringen. Die Fragen basieren auf dem landesweit gültigen „Maßnahmenkatalog". Dieser umfasst alle Maßnahmen, die aus heutiger Sicht nötig und sinnvoll sind, um den Risiken durch Hochwasser zu begegnen. Auf kommunaler Ebene sind dies beispielsweise: „Information von Bevölkerung und Wirtschaftsunternehmen" oder: „Änderung bzw. Fortschreibung der Flächennutzungspläne zur Integration des vorbeugenden Hochwasserschutzes". Die Informationen aus den bearbeiteten Fragenkatalogen führen die Regierungspräsidien anschließend zu Maßnahmenberichten zusammen Die Berichte dokumentieren die Risikosituation, die bereits erledigten Maßnahmen sowie den Handlungsbedarf von Landesebene bis hin zur Gemeindeebene.
  • Weitere Informationen und einen schnellen Einstieg in die Thematik bietet die Kompaktinformation > HWRK.

HWGK und HWRK als interaktive Karten für die Öffentlichkeit: Das öffentliche HWRM Angebot ist in Umwelt-Daten und -Karten Online (UDO) enthalten. Mit der "Permalink"-Schaltfläche in der Werkzeugleiste oben rechts kann dauerhaften ein Verweis auf einen beliebigen Abfrage-Filter oder den gerade sichtbaren Kartenausschnitt erzeugen werden (siehe UDO > Hilfe > Permalink).

HWGK und HWRK für die Verwaltung - Fachinformationssystem Hochwasserrisikomanagement (FIS HWRM) : Im April 2015 wurde der bisherige, sogenannte „interne Bereich" durch das Fachinformationssystem Hochwasserrisikomanagement abgelöst. Die Kartenanwendung „HWRM ViewerVERWALTUNG" ist u.a. im FIS HWRM enthalten. Die interaktive Karten enthält beispielsweise das Werkzeug HWRM-ABFRAGE (Beispielaufruf für die Öffentlichkeit ), mit dieser Abfrage können konkrete Werten zu Überflutungstiefen, -flächen, Wasserspiegeln, dem Geländemodell sowie die räumlich relevanten Dokumente abgefragt und als PDF gespeichert werden oder hochauflösende Karten bis DIN A1 erzeugt werden.

 

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