Heizen mit Holz

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Heizen mit Holz

 
Während die Verbrennung von Kohle zur Wärmeerzeugung in Haushalten in den letzten Jahren stetig abgenommen hat, nimmt die Verbrennung von Holz in den letzten Jahren wieder deutlich zu. Zum einen suggeriert Holz als „natürlicher“ Brennstoff eine umweltfreundliche Wärmeerzeugung, zum anderen entstammt Holz als erneuerbare Energie dem natürlichen Kohlenstoffkreislauf, seine Verbrennung ist damit klimaneutral. Holz trägt somit über den Ersatz fossiler Brennstoffe zur Reduzierung der Emissionen von Treibhausgasen bei; die Verbrennung von Holz wird dementsprechend auch umweltpolitisch gefördert.

Neben den wichtigen und begrüßenswerten Bestrebungen zum Klimaschutz – insbesondere zur Verringerung des Ausstoßes an CO2 durch den Einsatz nachwachsender biogener Festbrennstoffe – dürfen die Aspekte der Luftreinhaltung aber nicht vernachlässigt werden.

In modernen Kleinfeuerungsanlagen lässt sich Holz durch Fortschritte in der Technik inzwischen komfortabel und weitgehend umweltschonend verbrennen. Jedoch kommt es vor allem  bei manuell beschickten Anlagen neben der richtigen Ofenart und Ofentechnik entscheidend auch auf die richtige Bedienung an.

In der 1. BImSchV, der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen zum Bundes-Immissionsschutzgesetz, sind die allgemeinen und speziellen Anforderungen für diese Feuerungsanlagen festgelegt.

Am 22.03.2010 wurde diese Verordnung (die letzte größere Änderung hinsichtlich der Festbrennstoffe war im Jahre 1988) novelliert, um die Anforderungen an die Feuerungsanlagen an den derzeitigen Stand der Technik anzupassen.



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