Bodensee

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Bodensee

 


Der Bodensee ist mit 535 km2 der zweitgrößte Voralpensee Europas. Er gliedert sich in den größeren und tieferen Obersee mit Überlinger See und flacheren Untersee mit den Seeteilen Zellersee, Gnadensee und Rheinsee. Verbunden werden Ober- und Untersee über den Seerhein bei Konstanz. Die beiden größten Zuflüsse sind der Alpenrhein und die Bregenzerach, der Abfluss befindet sich bei Stein am Rhein.

Das 11500 km2 große Einzugsgebiet liegt zum größten Teil in den Alpen und erstreckt sich bis an die Grenze von Italien.

Der Wasserstand des Bodensees ist nicht reguliert, er schwankt natürlicherweise um ca. 1,5 m im Jahr, wobei die höchsten Wasserstände im Juni/Juli die niedrigsten zumeist im Februar erreicht werden.

Der See ist natürlicherweise monomiktisch mit einer vertikalen Frühjahrszirkulation. In den Sommermonaten tritt regelmäßig eine lang
anhaltende Stratifizierung auf. In den letzten Jahren wurde vermehrt eine fehlende Vollzirkulation beobachtet. In den Wintermonaten kann die Sichttiefe Werte von 10-15m und während der Sommerstagnation 5 m erreichen.

Das Wasser ist leicht basisch. Die Nähstoffkonzentrationen sind in dem für diesen Seentyp zu erwartenden oligotrophen Bereich (P 6-7 µg/l). Die langjährige mittlere Calciumkonzentration liegt bei 1,2 mmol/l (48 mg/l).

 
             
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