Kleine Seen

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Kleine Seen

 


In Baden-Württemberg gibt es über 4500 Stehgewässer mit einer Fläche von mehr als 2000 Quadratmetern. Bei der Mehrzahl der Seen in Baden-Württemberg handelt es sich um natürliche Seen, deren Entstehung zumeist aus einem glazialen Toteisloch aus der letzte Eiszeit, der Würm-Kaltzeit zurückgeht. Zu finden sind diese Seen in Baden-Württemberg daher hauptsächlich in den Regionen Oberschwaben und im Schwarzwald.

Je nach Region treten zwei Hauptprobleme in den Vordergrund.

In Oberschwaben sind Seen vor allem durch übermäßige Zufuhr von Pflanzennährstoffen belastet und eutrophieren. Noch vor 40 Jahren konnte die Gewässerverunreinigung dort auf siedlungsbedingte Abwässer zurückzuführt werden. Nach dem flächendeckenden Bau von Kläranlagen beruht die Nährstoffbelastung heute vor allem auf der Düngung landwirtschaftlicher Nutzflächen.

Der durch Abgase und Industrieemissionen hervorgerufene „saure Regen“ führte in der Vergangenheit zur Versauerung einiger Seen im Schwarzwald. Die Schwarzwaldseen haben bedingt durch den geologischen Untergrund nur eine geringe Pufferkapazität. Ein Trend zur Besserung der Versauerung ist jedoch erkennbar.

Für eine überblicksweise Überwachung nach EU-Wasserrahmenrichtlinien wurden aus den Ökoregionen Alpenvorland und Mittelgebirge typische Vertreter ausgewählt. Der Illmensee für die Region Oberschwaben sowie der Titisee als typischer Schwarzwaldsee.

Titisee-Steckbrief (pdf)
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