...im Wandel: Reoligotrophierung

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...im Wandel: Reoligotrophierung

 


Mitte der fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts begann die Phosphorkonzentration und mit ihr die pflanzliche Produktion im See stark zuzunehmen (Eutrophierung). Ende der siebziger Jahre wurden Konzentrationen von über 80 µg/l gemessen. Vor allem der mit den höheren Biomassen einhergehende intensivere Abbau führte zeitweise zu Sauerstoffmangelsituationen am Seegrund mit Werten, die deutlich unter 5 mg/l lagen. Sauerstoffhaltige Bedingungen am Seeboden sind aber eine wichtige Voraussetzung für das Leben am Seegrund.

Um der Eutrophierung und deren negativen Folgen entgegenzuwirken, wurde im gesamten Einzugsgebiet mit dem Ausbau der Kläranlagen begonnen. Ab den achtziger Jahren konnte ein Rückgang der Phosphorkonzentrationen (Reoligotrophierung) im Bodensee beobachtet werden. Heute liegen die Phosphorkonzentrationen mit Werten um die 6-7µg/l wieder in einem für den Bodensee typischen naturnahen Bereich.

                                  Gesamt-Phosphor im Bodensee-Obersee  
 

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