Allgemeines

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Die wichtigsten Grundsätze der Abfallwirtschaft sind,
  • Abfälle zu vermeiden,
  • nicht vermeidbare Abfälle vorrangig hochwertig zu verwerten (z. B. Wertstoffe, Bioabfälle, Bauabfälle, Gewerbeabfälle, Altfahrzeuge, Altholz)
  • und nicht verwertbare Abfälle so zu behandeln, dass sie gemeinwohlverträglich beseitigt werden können.

Die Abfallwirtschaft der letzten 15 Jahre war vor allem von der Getrenntsammlung und der stofflichen Verwertung von Abfällen geprägt. Die rechtlichen Grundlagen hierzu wurden u. a. durch die Verpackungsverordnung, die Bioabfallverordnung, die Gewerbeabfallverordnung, die Batterieverordnung, die Altholzverordnung, die Altfahrzeugverordnung und das Elektro-Gesetz geschaffen.

Eine moderne und umweltverträgliche  Abfall- und Kreislaufwirtschaft trägt zur Ressourcenschonung bei und unterstützt bei den Bestrebungen Umweltbeeinträchtigungen soweit wie möglich zu vermeiden.

Bereits in der Produktionsphase von Gütern wird eine effektive und umweltverträgliche Abfallvermeidung und -verwertung angestrebt. Hersteller und Vertreiber sind aufgefordert ihre Erzeugnisse so zu gestalten, dass bei der Produktion und späteren Gebrauch das Entstehen von Abfällen vermindert und eine umweltverträgliche Verwertung und Beseitigung der Reststoffe ermöglicht wird. Zentrale Vorschrift des Bundes ist das  Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) das am 1. Juni 2012 in Kraft getreten ist. Für Baden-Württemberg konkretisiert das Landesabfallgesetz, in Kraft getreten am 24. Dezember 2009,  wer für was zuständig ist.

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