Erschütterungen und tieffrequente Geräusche

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Erschütterungen und tieffrequente Geräusche

 

Erschütterungen sind alle Arten von mechanischen Schwingungen. Sie können besonders störende Immissionen hervorrufen, die bis hin zu Beschädigungen von Gebäuden oder Bauteilen führen können.

Tiefrequente Geräusche sind Geräusche mit vorherrschenden Energieanteilen unterhalb einer Frequenz von etwa 90 Hertz bis in den Bereich des Infraschalls. Sie können Grund für erhebliche Belästigungen sein. Zu Zeiten allgemeiner Ruhe wie z. B. in der Nacht werden sie oftmals als besonders störend empfunden. Die Beurteilung tieffrequenter Geräusche erfolgt i. a. nach der DIN 45680. Tieffrequente Geräusche können sich von der Quelle durch Körperschall oder Luftschall in die Nachbarschaft ausbreiten. Bei Körperschallausbreitung werden Schwingungen von der Quelle durch feste Stoffe (z. B. Fundamente, Boden, Decken oder Wände) zum Immissionsort hin übertragen. Die Ausbreitungswege können dabei sehr komplex sein. Am Einwirkungsort geben die Gebäudeteile die Körperschallschwingungen als sog. sekundären Luftschall in den Raum ab. Körperschallschwingungen können aber auch direkt über Hände, Füße oder den Körper vom Menschen (als Vibrationen) wahrgenommen werden.

Tieffrequente Geräusche und Erschütterungen sind oftmals miteinander verknüpft.


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