Mittlere Oberrheinniederung und -Niederterrasse

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Mittlere Oberrheinniederung und -Niederterrasse

 
Kartenausschnitt dieser Gebietskulisse
Gebietsgröße: 31.100 ha

Biotoptypen
davon
Siedlung 7%
Ackerbau 36%
Wein- und Obstplantage 2%
Streuobst 3%
Grünland 21%
Nadelwald 1%
Windwurf 1%
Laubwald 23%
Mischwald 2%
Wasserfläche 4%
Feuchtflächen < 1%
Sonstiges 1%
sonstige Biotoptypen: Kiesgruben (Naßbaggerung)

Landschaftsräume

Mittlere Oberrheinniederterrasse (19)

Berührte Kreise

Ortenaukreis (Regierungsbezirk Freiburg)

Großflächige Naturschutzziele

  • Erhaltung und natürliche/naturnahe Entwicklung repräsentativer Waldbestände der Niederterrasse
  • Erhaltung und Entwicklung zusammenhängender Grünlandflächen der Niederterrasse, vor allem im Überflutungsbereich von Oberflächengewässern der Kinzig-Murg-Rinne (Vogelbrutplätze)

Weitere Naturschutzziele

  • Erhaltung und Entwicklung von Hecken, Feldgehölzen und bachbegleitenden Gehölz- und Staudensäumen

Kurzbeschreibung

Das abgegrenzte Gebiet umfaßt die Niederungen von Unditz, Schutter, Kinzig und Rench im Bereich der dadurch größtenteils aufgelösten Rheinniederterrasse. Diese Niederungen sind Teil der Kinzig-Murr-Rinne, die noch während des Pleistozäns Wasser der Schwarzwaldflüsse sammelte und mehr oder weniger rheinparallel nach Norden führte.

Der geologische Untergrund besteht aus Rheinkiesen, die von sandigem bis tonigem Schwarzwaldmaterial überlagert und z. T. durchsetzt wurden. Im Gebiet wechseln oft großflächige, zusammenhängende Waldbestände - mit z. T. noch nassen Waldteilen (Eschen-Ulmen-Wälder) - mit überwiegend intensiv landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Bis vor 20 - 30 Jahren dominierte die Grünlandnutzung (Wässerwirtschaft). Inzwischen wurde ein großer Anteil des Grünlands umgebrochen, so daß nun der Ackeranteil überwiegt.

Besonders wertvoll ist das Gebiet, weil hier Rohrweihe, Bekassine und eine größere Anzahl von Brachvögeln brüten.

Ortschaften/Streusiedlungen

  • Anzahl der Ortschaften: 6
  • Anzahl der Streusiedlungen: keine

Vorhandene wesentliche Störungen

    • Wiesenumbruch
    • Entwässerungsmaßnahmen
    • Falsche Baumartenwahl
    • Intensivlandwirtschaft

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