Bodenzustand

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Bodenzustand

 
Ertragreiche Böden sind Grundlage menschlichen Lebens und gesellschaftlicher Entwicklung. Böden sind jedoch vielfältigen Einwirkungen und Belastungen ausgesetzt. Schadstoffeinträge, Versiegelung, Verdichtung und Erosion gefährden Böden. Langsam voranschreitende Veränderungen bergen das Risiko einer „schleichenden“, nicht wieder gutzumachenden Schädigung. Die Notwendigkeit des Bodenschutzes ergibt sich vor allem aus der Nutzung und Inanspruchnahme von Böden sowie ihrer begrenzten Belastbarkeit. Natürliche Funktionen des Bodens als Lebensraum für Menschen, Tiere, Pflanzen und Bodenorganismen, als Bestandteil des Naturhaushalts mit seinen Wasser- und Nährstoffkreisläufen sowie als Filter- und Puffermedium für das Grund- und Quellwasser, die Bodenfunktion als Archiv der Natur- und Kulturgeschichte sind im Bundes-Bodenschutz Gesetz als wesentliche Schutzziele ebenso aufgeführt wie seine Nutzungsfunktionen z. B. als Rohstofflagerstätte, als Fläche zur Nahrungsmittelproduktion oder für Siedlung und Erholung. Die Kenntnis des Bodenzustandes ist eine wichtige Entscheidungsgrundlage für eine an Nachhaltigkeitsgrundsätzen orientierte Umweltpolitik. Daten über Nähr- und Schadstoffgehalte werden seit mehr als 15 Jahren durch Langzeituntersuchungen an landesrepräsentativen Bodendauerbeobachtungsflächen gewonnen. Darüber hinaus geben regelmäßige regionale Bodenzustandserhebungen Aufschluß über die Situation des Bodens beispielsweise in Siedlungsräumen mit hohem Anteil an Industrie, Gewerbe und Verkehr oder in Gebieten mit seltenen und besonders schützenswerten Böden.

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Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz :